Volker R. hat 66 Kilo abgenommen und hält sein Gewicht nach der Abnehmphase problemlos.
Volker erzählt seine Geschichte mit eigenen Worten.
Ganz langsam aufwärts Richtung 100 Kilo-Marke...
Seit ich mich erinnern kann, war ich übergewichtig. Als Kind zwar nur etwas rundlich, doch
später wurde es stetig mehr. Mein Bruder sowie meine besten Freunde während der
Grundschul- und Gymnasiumszeit teilten meine Vorliebe für fettiges und zuckerhaltiges
Essen in Form von Süßigkeiten, Cola, Nutella und Fastfood. Doch gehörten alle drei zu der
gesegneten Sorte von Menschen, bei denen derlei Essen weit weniger schnell ansetzt.
Zudem war ich Ihnen in einer Sache voraus - meinem Perfektionismus, der das übermäßige
Essen während der Pubertät und dem Erwachsenwerden zu einem großen Teil meines
Lebens machte.
Bis ich siebzehn war, hielt der Sport mein Gewicht noch in gewissen Grenzen.
Ich wog ungefähr 94 kg und das sahen mir die meisten Menschen nicht einmal an. Ich war
aktiv, spielte mehrmals die Woche Fußball, Basketball und Tischtennis.
Als ich nach der zehnten Klasse eine Ausbildung zum Bürokaufmann anfing, hatte ich viel
weniger Zeit als zuvor. Ich saß neun Stunden im Büro, bewegte mich dort kaum bis gar nicht
und ernährte mich immer schlechter - das erste eigene Geld wurde zu einem großen Teil in
Fastfood, Chips und Cola investiert. Zudem wollte ich nach einem langen Arbeitstag lieber
meine Freunde treffen, vor dem PC spielen oder Videos schauen anstatt Sport zu treiben,
ich überschritt die 100 kg-Marke.
Reissleine bei knapp 150 Kilo
Während meiner zweiten schulischen Ausbildung zum EDV-Techniker entdeckte ich dann
das Internet. Entweder saß ich in der Schule oder zu Hause vor dem PC und wenn ich
einmal hinausging, dann waren oft Tankstellen, Imbisse und Fastfood-Restaurants meine
Anlaufstellen. Der Zivildienst kam und an dessen Ende, mit 22 Jahren, wog ich 146 kg.
Zu dieser Zeit fasste ich den Entschluss abzunehmen. Am 1. April 2002 ging es mit dem Ziel
120 kg los. Ich wolle meinen Stoffwechsel, meine Essgewohnheiten und meine Ernährung umstellen.
Fastfood, Chips und Cola kamen ebenso auf die schwarze Liste wie Abende
allein vor dem Fernseher. Der Sport sollte in mein Leben zurückkehren: ich verschrieb mir
Bewegung an drei Tagen der Woche und als Ergänzung Tischtennis- und Kraft-Training.
Ich notierte mir meine Ziele, die "Verbote", einen Trainingsplan, die Anreize fürs Abnehmen
sowie eine Liste mit Belohungen auf einem DIN A4-Zettel und "krönte" das ganze mit dem
schlimmsten Foto, dass ich auftreiben konnte.
Der Zettel fand seinen Platz in Augenhöhe über meiner Waage, die ich an einer prominenten
Stelle in meinem Wohnzimmer platzierte - garantiert nicht zu übersehen.
In den ersten Wochen führte ich Buch über jede einzelne Kalorie, die ich zu mir nahm und
setzte mir eine Grenze von 900 Kalorien pro Tag. Tapfer ignorierte ich das Hungergefühl,
"quälte" mich beim Sport und verlor in der ersten Woche satte 6 Kilogramm. Zugegeben, der
Wasserverlust und eine ungenaue Waage mögen ihren Teil dazu beigetragen haben, doch
ich war motivierter als je zuvor. So begann befasste ich mich ausgiebiger mit dem Thema
Ernährung, las Bücher, studierte Kalorientabellen und recherchierte im Internet.
Ich begann langfristiger zu denken, deswegen wollte ich keine ständige Diät.
Ich wollte meine Ernährung für immer oder zumindest für eine lange, lange Zeit auf eine
gesunde Basis umstellen. So wurde ich schließlich auf den Seiten einer Onlinebuchhandlung
auf LowFett30 aufmerksam. Die Inhaltsangabe zum Buch "Essen macht Spaß" und die
Kommentare der Leser machten mich neugierig. Ich wurde nicht enttäuscht, die Lektüre des
Buches machte mir Mut. Das System war schlüssig und einfach, zudem deckte es sich mit
meinen Erfahrungen.
Mit LowFett 30 auf 80 Kilo
Am 1. Oktober 2002, sechs Monate nach Beginn meiner Diät, zeigte mir die Waage 114,5 kg
– es war Zeit für eine Pause und Gewicht halten die neue Devise. Mein Körper hatte sich an
den regelmäßigen Sport gewöhnt, das LF30-Essen macht mir kein schlechtes Gewissen,
kurzum: ich hielt nicht nur mein Gewicht, ich nahm sogar weiter ab.
Zum Frühling 2003 kam der nächste große "Abnehmschub" und den Dezember 2003 begann
ich mit 92 kg. Daran einmal weniger als 90 kg zu wiegen, konnte ich mich beim besten Willen
nicht erinnern, doch diese Grenze war näher als je zuvor. Sie fiel ein paar Wochen später...
Heute sind mehr als vier Jahre seit dem "Startschuss" meiner Diät vergangen und ich habe
mich auf ein Gewicht von 80 kg eingependelt. Rückblickend betrachtet, nahm ich zwar auf
eine schnelle, aber insgesamt doch recht gesunde Art ab.
Essen macht mir in der Tat Spaß oder sagen wir besser, Essen macht mir wieder Spaß und
da hat das LowFett30-Prinzip definitiv einen erheblichen Teil dazu beigetragen.
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